18.03.2017 / Verein

D-Junioren - Pokalposse

Sport- und Verbandsgericht im Dauerstress

Während drei Teams bereits das Halbfinale des Berliner Pokalwettbewerbs der D-Junioren erreicht haben, hängen die Zehlendorf Spieler weiter "in der Luft". Was war passiert:

Im Neunmeterschießen des Zwischenrundenspiels beim SC Staaken (2:2 nach Ende der regulären Spielzeit) führten unsere D-Junioren bereits mit 2:0, als der Schiedsrichter die Partie beendete und unser Team zum Sieger erklärte, weil er davon ausging, dass lediglich drei Schützen jeder Mannschaft antreten müssten. Der SC Staaken legte gegen diese Spielwertung Einspruch ein und das Sportgericht des Berliner Fußball-Verbandes (BFV) entschied, dass das gesamte Pokalspiel neu durchzuführen sei. Hiergegen legte unser Verein Berufung ein und das Verbandsgericht gab uns insofern Recht, als dass lediglich das Neunmeterschießen zur Ermittlung eines Siegers zu wiederholen sei.

Am Donnerstag Abend fand dann nun diese Wiederholung des Entscheidungsschießen statt, welches mit 5:4 für den SC Staaken endete.

Leider war, aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen, kein offiziell angesetzter und daher neutraler Schiedsrichter anwesend, so dass ein Vereinsmitglied des SC Staaken, welches im Besitz eines Schiedsrichterausweises war, als Schiedsrichter fungierte. Da aber nach unserer Ansicht bei der Durchführung des Entscheidungsschießens erneut sowohl gegen die Fußball-Regeln als auch gegen die Spielordnung des BFV verstoßen wurde, hat der Vorstand des F.C. Hertha 03 Zehlendorf am vergangenen Freitag Einspruch gegen dieses Ergebnis vor dem Sportgericht eingelegt. Nun heißt es abwarten, ob es zu einer weiteren Neuauflage des Entscheidungsschießens kommt - eine "unendliche Geschichte", die auch schon mehr einer Posse ähnelt,  geht weiter...

Eine Videoaufzeichnung des Neunmeter-Entscheidungs-schießens finden Sie in unserer Mediathek.