04.12.2017 / 1. Herren

„Die Pause wird uns guttun“

Stimmen zur 1:2-Niederlage bei Anker Wismar

Niclas Warwel: „Wir waren klar die bessere Mannschaft, haben uns auch durch das 0:1 nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Schrödi“ und Lenny Stein haben alles abgeräumt, aber leider Gottes belohnen wir uns nicht dafür. Bei diesen ganzen Möglichkeiten, die wir hatten, hätten wir mit einem Fünf-Tore-Erfolg nach Hause fahren müssen. Es ist einfach unglücklich gelaufen, denn wir haben den Torwart von Wismar zum „Weltmeister“ geschossen. Wir sind wie gegen eine Wand gelaufen und hätten außerdem einen ganz klaren Elfmeter bekommen müssen. Mike Ryberg erhält einen Ellenbogencheck in die Rippen, aber dieses Jahr haben wir einfach kein Glück mit den Schiedsrichtern. Auch Huke wurde bei einem Torschuss durch einen Tritt gefoult, das hätte auch einen Strafstoß geben müssen.“

Burak Mentes: „Wir haben gut ins Spiel gefunden, sind dann aber unglücklich in Rückstand geraten. Aber man hat gleich von Beginn an gespürt, dass wir gut im Spiel sind. Nach dem 0:1 haben wir die Köpfe nicht hängen lassen und schnell den Ausgleich erzielt. In der zweiten Hälfte hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen, ich selbst hatte auch noch eine große Torchance, aber der Torwart hat sich breit gemacht und den Ball sehr gut gehalten. Wir haben unnötig drei Punkte verloren.“

Alexander Arsovic: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben eine sehr ordentliche erste Halbzeit gespielt und uns auch Chancen kreiert. Aber zurzeit haben wir eine magere Ausbeute, das betrifft auch schon die letzten Spiele. Wenn wir heute nur 50% der Torchancen verwertet hätten, gewinnen wir dieses Spiel 5:2. In der etwas hektischen zweiten Halbzeit haben wir dann nicht mehr die Ruhe gehabt und sehr viel mit langen Bällen gearbeitet, was wir eigentlich nicht wollten. Aber trotzdem hatten wir noch Möglichkeiten, die wir aber nicht verwerten. So ist eben der Fußball: Wir haben viele Torchancen, machen sie nicht rein, der Gegner hat nur vier Gelegenheiten in diesem Spiel, erzielt aber zwei Tore. Und nur diese zählen, alles andere ist unwichtig. Dann muss ich noch etwas loswerden: Einige unserer Jungs hatten keine Stollenschuhe dabei, das war heute schon grenzwertig bei diesen Bedingungen. Hier hatte der Gegner schon Vorteile, einfach durch eine vernünftige Ausrüstung.“ 

Sebastian Huke: „Wir waren schon die bessere Mannschaft, aber im Enddefekt zählt das Ergebnis. Wir hatten vorn viele Chancen, die wir einfach nicht genutzt haben und dann verliert man so ein Spiel. Es gab zwei Szenen, für die man einen klaren Elfmeter geben muss. Zum einen wird Mike (Ryberg) eindeutig gefoult und auch für das Foul an mir muss man einen Strafstoß geben. Aber ich würde trotzdem nicht die Schuld bei den Schiedsrichtern suchen, weil wir auch genug Möglichkeiten hatten, das Spiel für uns zu entscheiden. Da müssen wir den Sack einfach zu machen. Wir wollen gegen Hertha 06 in jedem Fall gewinnen, um mit einem guten Gefühl in die Pause zu gehen. Man muss schon sagen, dass die Mannschaft nach dem Stern-Spiel einen kleinen Knacks bekommen hat, zumindest was die Ergebnisse betrifft. Ich kann nur für mich persönlich sprechen, aber man merkt schon, dass die Pause nun guttun wird, denn es war schon eine kräftezehrende Hinrunde mit vielen Spielen.“