§1 Name, Sitz, Gründungsjahr, Vereinsfarben

a) Der am 10. März 1903 in Zehlendorf (Kreis Teltow) gegründete Verein führt den Namen Fussball-Club Hertha 03 Zehlendorf e. V. und hat seinen Sitz in Berlin-Zehlendorf. Er ist unter der Nr. 66 VR 1033/NZ im Register des Amtsgerichtes Berlin-Charlottenburg eingetragen.
b) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
c) Die Farben des Vereins sind blau und weiß.

§2 Mitgliedschaft in anderen Verbänden

Der Verein ist Mitglied

  • des Deutschen Fußball-Bundes e.V. (DFB)
  • des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes e.V. (NOFV)
  • des Berliner Fußball-Verbandes e.V. (BFV)
  • und somit auch des Landessportbundes Berlin e.V. (LSB)

§3 Neutralität

Der Verein ist parteipolitisch, weltenanschaulich und rassisch neutral. Jedes Amt im Verein ist Frauen und Männer gleichermaßen zugänglich.

§4 Vereinszweck, Gemeinnützigkeit

    a) Der Verein bezweckt ausschließlich die Förderung des Fußballsports als körperliche Ertüchtigung für die Allgemeinheit. Hierbei ist die Pflege des Jugendsports ein besonderes Anliegen.

    b) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgte nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele. Er dient den in Abs. a) bezeichneten gemeinnützigen Zwecken unmittelbar und ausschließlich im Sinne der Abgabeordnung in der jeweils gültigen Fassung.

    c) Die vom Verein erzielten Einnahmen sind ausschließlich für die vorbezeichneten Zwecke zu verwenden.

    d) Es dürfen keine Ausgaben getätigt werden, die dem Zweck fremd sind. Mitglieder dürfen keine Zuwendung aus den Mitteln des Vereins erhalten. Es darf keine Person durch zweckfremde und unangemessene Vergütungen begünstigt werden.

    e) Bei sportlicher Qualifikation kann die Zugliederung zur Regionalliga/Bundesliga beim DFB beantragt werden. Bei Aufnahme unterwirft sich der Verein des Gesetzen und Rechtlinien des DFB sowie der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Es ist eine Lizenz-Abteilung zu gründen. Diese wird wirtschaftlich und finanziell getrennt vom Hauptverein geführt und verwaltet.

§5 Datenverarbeitung und Datenschutz

    a) Zur Durchführung einer reibungslosen Vereinsverwaltung werden u.a. auch die persönlichen Daten der Mitglieder auf eine Datei übernommen. Diese Daten dürfen ohne Zustimmung der Betroffenen nicht an Dritte weder von der Geschäftsstelle noch vom Vorstand weitergegeben werden.

    b) Unser Informationssystem ist verbunden mit den Systemen des DFB und des BFV und dient zur vereinfachten Übermittlung von Nachrichten über spieltechnische und organisatorische Abläufe und zur Kommunikation zwischen den Vereinen und Verbänden.

    c) Bei der Weitergabe von Informationen ist das Datenschutzgesetz jederzeit zu beachten.

    d) Im Allgemeinen gelten die EDV-Richtlinien des BFV.

§6 Mitgliedschaft

    a) Der Verein unterscheidet
    - ordentliche Mitglieder (aktive und passive Mitglieder über 18 Jahre)
    - jugendliche Mitglieder (unter 18 Jahren)
    - Ehrenmitglieder
    - Ehrenpräsidenten

    Mitglieder, die sich um den Verein außergewöhnlich und längere Zeit verdient gemacht haben können vom Ältestenrat im Einvernehmen mit dem Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ferner kann der Vorstand in Absprache mit dem Ältestenrat einen langjährig verdienten Präsidenten zum Ehrenpräsidenten ernennen. Über beide Ernennungen ist die Mitgliederversammlung in Kenntnis zu setzen.

    b) Dem Verein kann jede natürliche und juristische Person als Mitglied angehören.

    c) Der Antrag auf Annahme ist schriftlich zu stellen, bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

    d) Über die Aufnahme entscheidet die jeweilige Abteilung. Der Verein ist nicht verpflichtet, dem Antragsteller Gründe für eine eventuelle Ablehnung bekannt zu geben.

    e) Über die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes entscheidet der Ältestenrat

    f) Den neuen Mitgliedern ist eine Satzung oder zumindest aber ein Auszug (beinhaltend die Pflichten und Rechte) aus der Satzung auszuhändigen.

    g) Mit der Aufnahme unterwirft sich jedes Mitglied den Bestimmungen der Satzung des Vereins und den Richtlinien der Verbände, sowie auch deren Rechtsordnung.

    h) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach besten Kräften zu fördern und stets eine kameradschaftliche Haltung an den Tag zu legen.

    i) Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Vereinsmitteln.

    j) Ämter im Verein sind Ehrenämter

    k) Mit einem derartigen Amt betraute Mitglieder haben nur Anspruch auf Erstattung tatsächlich entstandener Kosten.

    l) Die Mitglieder sind verpflichtet, den Mitgliedsbeitrag pünktlich zu entrichten.

    m) Ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder und Ehrenpräsidenten haben bei Mitgliederversammlungen das uneingeschränkte Stimm- sowie das aktive und passive Wahlrecht.

    n) Jugendliche Mitglieder besitzen kein Stimmrecht, wohl aber ein Teilnahme- und Rednerrecht in Mitgliederversammlungen.

    o) Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand jederzeit Anträge zu unterbreiten. Sofern sie in der Mitgliederversammlung behandelt werden müssen, sind die entsprechend Termine zu beachten (Siehe § 11 d und e)

    p) Die Mitgliedschaft endet - durch Austritt - durch Ausschluss - durch Tod

    Die Austrittserklärung hat schriftlich per Einschreiben zu erfolgen und ist unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zum Ende eines Kalendervierteljahres möglich. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

    Der Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Zahlung von Beiträgen bis zu 6 (sechs) Monaten im Rückstand ist. Wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb und außerhalb des Vereinslebens, unsportlichen und unkameradschaftlichen Verhaltens auf dem Spielfeld kann ebenfalls ein Ausschluss erfolgen.

    In den beiden letzten Fällen ist vor der Entscheidung des Vorstandes dem Mitglied innerhalb von zwei Wochen die Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Der Beschluss ist dem Betroffenen unter Angabe der Gründe zuzustellen.

    Dieser Ausschluss kann in besonders schwerwiegenden Fällen bis zur Aufnahme in die „Schwarze Liste“ des Verbandes führen. Gegen den Ausschluss kann der Beschuldigte innerhalb eines Monats nach Zustellung des Bescheides Einspruch beim Ältestenrat einlegen. Dieser entscheidet dann endgültig.

    Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, daneben aber bleibt das ausscheidende Mitglied für eigene Verpflichtungen (rückständige Beiträge o. Ä.) haftbar. Eine Rückzahlung von im voraus entrichteten Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

§7 Strafen

    a) Bei den in §6 Abs. p) aufgeführten Vergehen muss nicht immer ein Ausschluss erfolgen, sondern es können auch Strafen wie folgt ausgesprochen werden:
    I) Verweis
    II) zeitweiliger Ausschluss vom Übungs- und Spielbetrieb
    III) soweit vertretbar, eine Geldbuße bis zu Euro 200,-

    b) Die Bestrafung erfolgt durch den Vorstand, der dem Betroffenen die Gründe der Verurteilung schriftlich anzuzeigen hat. Innerhalb von 2 Wochen nach Zustellung des Bescheides kann der Betroffene Einspruch beim Ältestenrat einlegen, der dann endgültig entscheidet.

§8 Beiträge und Gebühren

    a) Der Verein erhebt monatliche Mitgliedsbeiträge. Die jeweilige Höhe wird vom Vorstand ermittelt und muss bei jeder Änderung von der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Jedes Mitglied ist zur Zahlung verpflichtet, Ehrenmitglieder und Ehrenpräsidenten sind davon ausgenommen.

    b) Der Beitrag ist monatlich im voraus zu entrichten, kann aber auch halbjährlich oder vierteljährlich bezahlt werden. Die Zahlung sollte ausschließlich durch Bankeinzug erfolgen.

    c) Der Vorstand kann einzelne Mitglieder von der Beitragszahlung unbefristet oder auf Zeit befreien, das gilt auch für gewährte Ermäßigungen. Ein Widerruf ist jederzeit möglich.

    Der Verein erhebt einmalige Aufnahme- und Austrittsgebühren, deren Höhe wird vom Vorstand festgesetzt und kann bei triftigen Gründen geändert werden.

    e) Säumige Mitglieder werden an die Zahlungspflichten in gewissen Abständen erinnert. Dafür wird eine Bearbeitungsgebühr erhoben, die ebenfalls vom Vorstand festgesetzt wird.

§9 Haftung des Vereins

Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nicht für Schäden durch Einbrüche, Diebstähle und abhanden gekommene Gegenstände auf Sportplätzen und in sonstigen vom Verein benutzten oder betriebenen Räumen.
Bei Personenschäden begrenzt sich die Haftung des Vereins auf die duch den Landesverband (BFV) abgeschlossenen jeweiligen Versicherungssummen.

§10 Organe des Vorstandes

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Der Vorstand
  3. Der Ältestenrat

§11 Mitgliederversammlung

    Die Mitgliederversammlung ist das oberstes Organ des Vereins. Sie ordnet durch Beschlussfassung die Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht anderen Organen oder Gremien übertragen sind.

    a) Die Mitgliederversammlung ist jährlich einmal innerhalb des ersten Halbjahres einzuberufen, stehen Neuwahlen an (alle drei Jahre) muss die Versammlung innerhalb des ersten Quartals stattfinden.

    b) Vorstand und Ältestenrat können jederzeit aus besonderen Anlässen eine Außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Das muss auch geschehen, wenn der zehnte Teil der stimmberechtigten Mitglieder dies unter schriftlicher Angabe der Gründe bzw. des Zwecks verlangen.

    c) Zu jeder Versammlung sind die Mitglieder vom Vorstand und Ältestenrat unter Bekanntgabe der Tagesordnung unter Einhaltung einer Frist von einem Monat schriftlich oder durch Aushang im Klubhaus einzuladen.

    d) Anträge für die Versammlung müssen dem Vorstand spätestens eine Woche vorher schriftlich vorliegen.

    e) Anträge auf Satzungsänderung müssen dem Vorstand so rechtzeitig vorliegen, dass dieser darüber befinden kann und acht Tage vor der Versammlung die Änderung bzw. die Neufassung in der Geschäftsstelle zur Einsicht auslegen kann.

    f) Wahlkandidaten für Neuwahlen (Vorstand, Ältestenrat, Kassenprüfer) sind spätestens zwei Wochen vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich zu benennen.

    g) Werden die in Abs. d-f genannten Termine nicht eingehalten oder für Abs. f später noch weitere Kandidaten benannt, so entscheidet über die Weiterbehandlung der Punkte die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. D.h., die Anträge werden zur Dringlichkeit erhoben und die neuvorgeschlagenen Kandidaten sind wählbar

    h) Jedes Mitglied kann nur in ein Amt gewählt werden. Ein Abwesender kann nur gewählt werden, wenn der Versammlungsleiter vorher schriftlich darüber informiert wird und aus der Erklärung die Bereitschaft zur Wahlannahme hervorgeht.

§12 Durchführung der Mitgliederversammlung und Beschlussfassung

    a) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt als Versammlungsleiter der Präsident oder dessen Vertreter bzw. der Vorsitzende des Ältestenrates.

    b) Zuständigkeit der Mitgliederversammlung:
    - Genehmigung der Tagesordnung
    - Beschlussfassung über Anträge
    - Beschlussfassung von Satzungsänderungen (mit 2/3 Mehrheit)
    - Kenntnisnahme und Bestätigung der Mitgliedsbeiträge
    - Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes und Ältestenrates
    - Entgegennahme des Kassenberichtes und des Wirtschaftsplanes
    - Entgegennahme des Prüfungsberichtes der Kassenprüfer
    - Entlastung des Vorstandes
    - Beschlussfassung über Finanz- und Vermögensangelegenheiten, für die anderen Organe des Vereins nicht befugt sind (siehe entsprechende in der Satzung erwähnte Punkte)
    - Bestellung des Wahlleiters nach Entlastung des Vorstandes. Dessen Tätigkeit endet mit der erfolgten Wahl des neuen Präsidenten, der dann die Versammlungsleitung übernimmt.
    - Wahl des Vorstandes, des Ältestenrates und der Kassenprüfer.

    c) Jede Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Wenn nicht anders angegeben, entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme, eine Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig. Die Abstimmungen erfolgen offen, es sei denn, dass mindestens 10% der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder geheime Abstimmung beantragen.

    d) Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§13 Der Vorstand

    a) Der Vorstand besteht aus dem
    1. Präsidenten
    2. 1. Vorsitzenden
    3. Schatzmeister
    4. Amateurleiter
    5. Jugendleiter

    Ferner dem Geschäftsführer, soweit er ehrenamtlich tätig ist und sich in keinem Angestelltenverhältnis befindet

    b) Erreicht die 1. Männermannschaft die Regionalliga/Bundesliga wird der Vorstand um eine Person erweitert (2. Vorsitzender), die für die Belange der betreffenden Abteilung zuständig ist und die Richtlinien und Auflagen der zuständigen Verbände zu beachten und umzusetzen hat.

    c) Der Präsident, der 1. Vorsitzende und der Schatzmeister bilden den Geschäftsführenden Vorstand (GV), der Amateurleiter ist Leiter der Unteren Mannschaften und der Frauen-Abteilung. Dem Jugendleiter obliegt die Leitung der gesamten Jugendabteilung.

    d) Der Vorstand wird auf die Dauer von drei Jahren gewählt, eine Wiederwahl ist möglich.

    e) Der Vorstand kann zur Bewältigung von Sonderaufgaben weitere beratende Mitglieder (ohne Stimmrecht) oder Ausschüsse einsetzen, auf Zeit oder für die gesamte Amtsperiode. Die Ausschüsse oder Einzelmitglieder sind dem Vorstand gegenüber berichtspflichtig und dürfen keine Rechtsgeschäfte im Namen des Vereins durchführen.

    f) Je zwei Mitglieder des GV vertreten gemeinsam den Verein gerichtlich und außergerichtlich und haben die Stellung des gesetzlichen Vertreters des Vereins nach §26 Abs.2 BGB. Sportwart und Jugendleiter vertreten den Verein intern, d.h. sie pflegen amtliche Verbindungen zu den Verbänden im Interesse ihrer Abteilung.

    g) Der Vorstand ist berechtigt, Dienstverträge mit einem Geschäftsführer oder Manager abzuschließen sowie Trainer, Übungsleiter oder Therapeuten einzustellen, soweit es die finanzielle Situation des Verein gestattet.

    h) Die Aufnahme langfristiger Kredite, Gewährung von Darlehn an Mitglieder oder andere Personen und die Übernahme von Bürgschaften zugunsten Dritter seitens des Vorstandes sind unzulässig. Die Veräußerung oder Verpfändung von Vereinsvermögensteilen sowie die Vermietung von Geschäftsräumen zu unüblich niedrigen Preisen darf nicht vorgenommen werden. Zur Erhaltung der Liquidität ist die Aufnahme kurzfristiger Kredite möglich, sofern als Sicherheit keine Vermögensteile des Vereins herangezogen bzw. anderweitige Einnahmen abgetreten werden. Ggf. hat hierüber eine Außerordentliche Mitgliederversammlung zu entscheiden.

    i) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in nicht öffentlichen Sitzungen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Vorstandsmitglieder anwesend sind. Das Stimmrecht darf nicht übertragen werden.

    j) Zu jeder Vorstandssitzung ist der Ältestenrat einzuladen, der mit höchstens 2 Personen beratend teilnimmt. Ein Stimmrecht besteht nicht.

    k) Ehrenpräsidenten dürfen ebenfalls mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen teilnehmen.

    l) Der GV ist berechtigt, dringende und zeitlich beengte Beschlüsse untereinander herbeizuführen, ist aber verpflichtet, innerhalb von höchstens einer Woche die übrigen Vorstandsmitglieder und den Ältestenrat zu informieren.

    m) Der Schatzmeister ist verpflichtet mindestens einmal im Jahr dem Ältestenrat Einblick in die Bilanzunterlagen zu gewähren. Darüber hinaus hat er auf Anfrage dem Ältestenrat Auskünfte über getätigte oder zu erwartende finanzielle Transaktionen zu erteilen.

    n) Der Vorstand gibt sich innerhalb von vier Wochen nach seiner Wahl eine Geschäftsordnung, in der auch der Geschäfts- und Verantwortungsbereich der Vorstandsmitglieder bestimmt wird.

    o) Scheidet ein Mitglied des GV vorzeitig aus, so ist unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen und eine Neuwahl vorzunehmen. Beim Ausscheiden übriger Vorstandsmitglieder bestimmt der Restvorstand einen Vertreter bis zum Ende der Amtsperiode. Die Amtsenthebung eines Vorstandsmitgliedes ist nur durch Mehrheitsbeschluss im Vorstand zulässig.

§14 Ältestenrat

    Der Ältestenrat hat die Kontrollfunktion im Verein. Er besteht aus fünf Mitgliedern, die dem Verein mehr als 20 Jahre angehören und das 40. Lebensjahr vollendet haben müssen. Er wird von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt (eine Wiederwahl ist zulässig) und bestimmt seinen Vorsitzenden selbst. Scheidet ein Mitglied vor Ende der Amtszeit aus, so kann für die verbleibende Zeit von den Restmitgliedern ein Ersatzmann bestellt werden. Der Ältestenrat hat folgende Aufgaben:

    1. Teilnahme an den Vorstandssitzungen mit höchstens zwei Personen ohne Stimmrecht.
    2. Einblick in die Bilanzunterlagen des Schatzmeisters mindestens einmal jährlich und Einholung von Auskünften über derzeitige oder zukünftige finanzielle Transaktionen. (§13 m)
    3. Überwachung der Vorstandsbeschlüsse im Hinblick auf Einhaltung der Satzung und ggf. auf Bestimmungen der Verbände oder anderer Organisationen.
    4. Berufungsinstanz gem. § 6 und § 7
    5. Entscheidung über Wiederaufnahme ausgeschlossener Mitglieder.
    6. Vorbereitung und Durchführung der Mitgliederversammlungen.
    7. Ernennung von Ehrenmitgliedern nach Rücksprache mit dem Vorstand.
    8. Empfehlung an den Vorstand über die Ernennung von Ehrenpräsidenten.
    9. Verleihung von Verdienst- und Treuenadeln.
    10. Aufrechterhaltung und Pflege der Vereinstradition.
    11. Übernahme von Sonderaufgaben, die den inneren Interessen des Vereins dienen.
    12. Rechenschaftsbericht gegenüber der Mitgliederversammlung.

§15 Kassenprüfer

    a) Bis zu 3 Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung gewählt Sie sind ein unabhängiges Kontrollgremium. Eine Wiederwahl ist möglich. Die gewählten Kassenprüfer dürfen in der vergangenen Amtszeit nicht Mitglieder des Vorstandes gewesen sein.

    b) Die Kassenprüfer tagen mindestens zweimal im Jahr und prüfen die Buchungsunterlagen auf Ordnungsmäßigkeit und Richtigkeit. Dafür hat der Schatzmeister alle Unterlagen, die gefordert werden , bereit zu stellen. Die Prüfer sind berechtigt außer rechnerische Prüfung auch formelle Mängel aufzuzeigen und Empfehlungen einzubringen. Über die durchgeführten Prüfungen ist dem Vorstand ein Protokoll vorzulegen.

    c) Der Mitgliederversammlung ist Bericht zu erstatten.

    d) Die Kassenprüfer empfehlen bei Neuwahlen die Entlastung des Vorstandes

§16 Lizenzspielerabteilung (gilt nur, wenn der Verein eine Lizenzspielerabteilung hat)

    a) Eine Lizenzspielerabteilung ist vom Verein getrennt zu führen, da sie nicht im Sinne der Gemeinnützigkeit besteht. Sie unterwirft sich den Satzungen und Bestimmungen des DFB, NOFV und BFV nach Maßgabe des § 18.

    b) Die Angelegenheit des bezahlten Fußballsports werden vertreten durch den Präsidenten, 1. Vorsitzenden und Schatzmeister sowie eines Beisitzers als Vorstandsmitglied gem. §13 Abs. b.

    c) Als Lizenzligaverein gehört der Verein dem DFB als außerordentliches Mitglied an. Er ist auch Mitglied seines Landes- und Regionalverbandes, die ihrerseits Mitglied des DFB als Dachverband sind. Auf Grund der unmittelbaren Zugehörigkeit als Lizenzligaverein zum DFB und der Bestimmungen über die Maßgeblichkeit von DFB-Satzung und DFB- Ordnung in der Satzung des Landes- und Regionalverbandes und der unmittelbaren oder mittelbaren Zugehörigkeit des Vereins zum Landes- und Regionalverband sind auch die DFB-Satzung und DFB-Ordnung –insbesondere das Lizenzspielerstatut, die Spielordnung und die Rechts- und Verfahrensordnung – sowie die Regionalverbandssatzung und die Regionalverbandsvorschriften für den Verein verbindlich, soweit sie sich auf die Benutzung der Vereinseinrichtungen Bundesliga und 2. Bundesliga, die Bestätigung bei der Benutzung sowie Sanktionen bei Verstößen gegen die Benutzungsvorschriften und den Ausschluss von der Benutzung beziehen. Dies gilt auch für die Entscheidungen der DFB-Organe und DFB-Beauftragten gegenüber dem Verein, insbesondere auch, soweit Vereinssanktionen gemäß §43 der DFB-Satzung verhängt werden. Der Verein unterwirf sich der Vereinsgewalt des DFB.

    d) Ein Anrecht aus dem Kapital oder Vermögen des Vereins besteht für eine Lizenzspielerabteilung nicht.

    e) Die Lizenzspielerabteilung hat ihre Verpflichtungen ausschließlich aus eigenen Mitteln zu erfüllen. Das unter genannte Gremium ist nicht berechtigt, Mittel der Jugend- und Amateurabteilung für Zwecke der Lizenzspielerabteilung zu verwenden.

§17 Auflösung

    Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zwecke ein-berufenen, außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Für den Fall der Auflösung werden zwei Liquidatoren bestellt, welche die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern einbezahlten Sacheinlagen übersteigt, an den Berliner Fußball-Verband e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

    Die Satzung tritt am 27. März 2009 in Kraft